Südwestliche Route

Von der Nikolaikirche Berlin zum Kloster Lehnin

Durch die Mittelmark, Teile des Teltow und des Fläming führend, erfasst diese Teilroute der Romanik vorwiegend die Ortsgründungen der Askanier und der Magdeburger. In ihnen stehen die ältesten steinernen Zeugnisse zwischen Elbe und Oder. Nirgendwo sonst gibt es eine so hohe Konzentration mittelalterlicher Feldsteinkirchen – die obendrein von hervorragender Bauqualität sind – wie im Fläming. Die Handwerks- und Baukunst von Einwanderern aus Flandern, der sächsischen Altmark und dem Rheinland kam hier zusammen. Doch nicht nur die Bauten des Mittelalters, auch die dazu gehörenden Dörfer und Kleinstädte sowie die Kulturlandschaften machen diese Region sehenswert. Dazu kommen die Naturparks Nuthe-Nieplitz und der Naturpark Hoher Fläming, die große landschaftliche Schönheit und unverdorbene Natur vereinen.

Nach dem ersten Vordringen über die Elbe durch Albrecht den Bären, der Gründung der Klöster in Leitzkau und Jerichow und der Wiedererrichtung der Bistümer Brandenburg und Havelberg setzte unter seinen Nachfolgern im Fläming, der Mittelmark und Teilen des Teltow der gezielte Landesausbau ein. Doch auch das Erzbistum Magdeburg, die sächsische Markgrafen und die wettinischen Markgrafen von Meißen beteiligten sich daran. Sie hofften, ihre eigenen Territorien um das neu gewonnene Land vergrößern zu können. Die Burgen Belzig, Wiesenburg und Rabenstein zeugen von den Auseinandersetzungen dieser rivalisierenden Mächte.

Alle Orte sind von Berlin in maximal einer Stunde zu erreichen. Über unsere Kartendarstellung und die Etappenmarker kann direkt eine Routenplanung erfolgen. Die Stationen können auch als GEOJson und KML-Dateien heruntergeladen und in eigenen Navigationssystemen verwendet werden.

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